Steirisches Vulkanland - Archäologie

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  15 Hügelgräberfeld ‚Silberberg’
(Marktgemeinde St. Peter am Ottersbach,
Katastralgemeinde Entschendorf)
     

Öffnungszeiten:
Das Hügelgräberfeld ‚Silberberg’ kann ganzjährig besichtigt werden.

Kontakt, Anfragen:


Anfahrt:
Auf der A9 von Graz in Richtung Slowenien, Ausfahrt Vogau/Straß Richtung Bad Radkersburg. Über Weinburg, Wittmannsdorf und St. Peter am Ottersbach nach Entschendorf. Kurz nach dem Ortsende nach links der Tafel ‚Silberberg’ folgend abbiegen, ca. 500 m leicht bergan bis zum Ende der asphaltierten Straße, wo bei einer Hackschnitzel-Halle ein geschotterter Waldweg beginnt. Nach ca. 50 m rechts über ein kleines Rinnsal in den Wald, wo nach weiteren ca. 50 m in nordwestlicher Richtung das Hügelgräberfeld liegt.


GPS-Koordinaten:
N 46.81855 –
E 15.75694

So finden Sie
das Hügelgräberfeld

Am Westrand des Ottersbachtales, ca. 2 km nördlich des Marktes St. Peter am Ottersbach, befindet sich auf einem Ausläufer des Höhenrückens zwischen Sassbach- und Ottersbachtal das kleine, seit 1997 unter Denkmalschutz stehende Hügelgräberfeld Silberberg. Es besteht aus acht heute noch sichtbaren Hügelgräbern, die in einem Wald an einer Geländekante liegen, wo der mäßig gegen Osten fallende Hang steil nach Norden in den Graben abfällt. Zwei der Gräber befinden sich in diesem Steilhang und sind deswegen auch stark deformiert bzw. abgeschwemmt. Die restlichen sechs Hügel sind hingegen durch Größe und Form leicht als Hügelgräber zu erkennen. Sie erreichen eine Höhe von 1-1,5 m und Durchmesser zwischen 5 und 9 m. Zwei der Hügel weisen ältere Grabungsspuren auf.
Die Vermutung, dass es sich bei den in topographisch exponierter Lage dicht nebeneinander liegenden Grabhügeln um ein norisch-pannonisches Hügelgräberfeld handelt, wird durch römerzeitliche Lesefunde auf einem ca. 100 m weiter östlich am Talboden gelegenen Acker nahegelegt (Keramikfragmente sowie ein Fragment eines Tubulatur-Ziegels). Sie dürften wohl eine mit dem Gräberfeld in Verbindung stehende Siedlungsstelle anzeigen.


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Gestaltung: Manfred Fassold, Heinz Kranzelbinder
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