Steirisches Vulkanland - Archäologie

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  25 Hügelgräberfeld ‚Gametzholz’
(Ortsgemeinde Murfeld, Katastralgemeinde Oberschwarza)
     

Öffnungszeiten:
Das Hügelgräberfeld ‚Gametzholz’ kann ganzjährig besichtigt werden.

Kontakt, Anfragen:


Anfahrt:
Von Graz auf der A9 in Richtung Slowenien, Ausfahrt Gersdorf Richtung Mureck (B 69) bis Oberschwarza und von dort in östlicher Richtung auf der Gemeindestraße Richtung Unterschwarza. Nach ca. 300 m, kurz nach dem Sportplatz, bei einem Holzkreuz links einem nach Nordosten von der Straße wegführenden Feldweg folgen bis zu dem (nach ca. 100 m) im nahen Auwald gelegenen Hügelgräberfeld.


GPS-Koordinaten:
N 46.71341 –
E 15.66301

So finden Sie
das Hügelgräberfeld

In ebenem Gelände nahe der hier die slowenisch-österreichische Staatsgrenze bildenden Mur liegt mitten in einem kleinen Stück Auwald südlich eines Bächleins das ca. 100 Hügel umfassende und seit 1997 unter Denkmalschutz stehende Gräberfeld ‚Gametzholz’. Die Hügel erreichen eine Höhe von bis zu 3 m, ihre Durchmesser schwanken zwischen 4 und 10 m, wobei eine Konzentration der Hügel in der Mitte des Gräberfeldes zu beobachten ist. Wahrscheinlich handelt es sich bei diesem überdurchschnittlich großen und im Schutz des Waldes neben dem Bächlein auch relativ gut erhaltenen Hügelgräberfeld nur um den Rest eines einst noch größeren Bestattungsareals, das im Lauf der Jahrhunderte der landwirtschaftlichen Nutzung der umliegenden Parzellen zum Opfer fiel. Ungefähr die Hälfte der Grabhügel scheint ungestört, der Rest ist durch Plünderungen und Altgrabungen seit der Mitte des 19. Jahrhunderts mehr oder weniger stark in Mitleidenschaft gezogen. Den Grabungsbefunden und Funden nach (Fundmaterial des 1. und 2. Jahrhunderts n. Chr.) handelt es sich hier um ein römerzeitliches Gräberfeld. Auffallend ist der Fund eines Latène-Schwertes in einem erst 1977 bei Baggerarbeiten zu etwa zwei Dritteln abgetragenen Tumulus. Das Eisenschwert (heute im Landesmuseum Joanneum in Graz) ist in der Mitte umgebogen, wobei sich die ebenfalls aus Eisen bestehende Scheide zum Teil noch gut erhalten hat (an der Spitze und am unteren Teil des Schwertes).


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