Steirisches Vulkanland - Archäologie

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  01 Hügelgräberfeld ‚Groß Hard’ im Hardwald
(Orts- und Katastralgemeinde Ottendorf an der Rittschein)
     

Öffnungszeiten:
Das Hügelgräberfeld ‚Groß Hard’ im Hardwald kann ganzjährig besichtigt werden.

Kontakt, Anfragen:


Anfahrt:
Am besten von Ottendorf aus zu erreichen über die Landesstraße Richtung Markt Hartmannsdorf, also dem Rittscheintal in westlicher Richtung folgend, wobei man, kurz vor Oed, bei einem Postbus-Wartehäuschen und dem Wegweiser ‚Tiefenberg’ nach rechts abbiegt. Der schmalen Straße bergan – und dem Hinweisschild ‚Buschenschank Radl’ – folgend erreicht man nach ca. einem halben Kilometer, bei Haus Nr. 46, einen im spitzen Winkel nach rechts, Richtung Osten in den Wald führenden Weg, dem man ca. 300 m bis zu einer Weggabelung folgt. Von dort nach rechts sind es noch weitere ca. 100 m bis zu dem ausgedehnten Hügelgräberfeld.


GPS-Koordinaten:
N 47.05386
E 15.88128

So finden Sie
das Hügelgräberfeld

Etwa 1,5 km nordwestlich des Ortes Ottendorf an der Rittschein befindet sich in dem östlich der Straße nach Tiefenberg gelegenen Hardwald ein aus ca. 50 Hügeln bestehendes Gräberfeld, das zu den größten seiner Art in der Steiermark zählt und seit 2002 auch unter Denkmalschutz steht. Die Hügel liegen im westlichen Teil eines flachen, nach Süden abfallenden Rückens, wobei sie im mittleren Abschnitt dicht nebeneinander gelegen und durchwegs deutlich ausgeprägt sind. Die größten Tumuli erreichen noch Höhen von fast 2 m bei Durchmessern von über 12 m. Insgesamt erstreckt sich das Gräberfeld auf einer Länge von beinahe 500 m (bei einer maximalen Breite von ca. 50 m), wobei zwei höher gelegene Hügel deutlich von der Hauptgruppe isoliert sind. Beinahe alle Hügel zeigen Spuren älterer und einige z. T. leider auch wieder neuerer (Raub-)Grabungstätigkeit in Form zentraler Trichter oder Gräben. Offizielle Grabungen des Landesmuseums Joanneum (unter W. Schmid) erfolgten Ende der 40er und Anfang der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts (1948 bzw. 1953). Den Funden (die freilich nur zum Teil ins Landesmuseum gelangten) bzw. der Fundbeschreibung nach kann zumindest ein Hügelgrab in die Hallstattzeit datiert werden, während die Mehrzahl der Tumuli der römischen Kaiserzeit zuzuordnen ist.


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